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FORUM NEUESTER MUSIK SEIT 1921

Im Jahr 2021 kann die Gesellschaft der Musikfreunde voller Stolz zurückblicken auf das Wochenende des 31. Juli und 1. August 1921. Damals wurden die „Donaueschinger Kammermusikaufführungen zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst“, die heutigen Musiktage, aus der Taufe gehoben. Ein Experiment waren die Musiktage nicht nur in musikalischer Hinsicht. Das älteste Festival für Neue Musik ging aus einer ungewöhnlichen Kooperation hervor. Noch ganz in der mäzenatischen Tradition eines Landesfürsten
agierte Max Egon II. Fürst zu Fürstenberg (1863-1941). Ihm zur Seite stand die bürgerliche Gesellschaft der Musikfreunde unter ihrem Vorsitzenden, dem Bauunternehmer Georg Mall. Seit 1913 organisierte sie gemeinsam mit der Stadt und dem Fürstenhaus das Donaueschinger Konzertleben und bemühte sich dabei vor allem um die Aufführung der historischen Musikalien der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek. Der Spiritus Rector und eigentliche Organisator des Festivals aber war Heinrich Burkard (1888-1950), ein junger Kapellmeister, der ohne feste Anstellung sowohl für das Fürstenhaus als auch für die Musikfreunde arbeitete. Ihm ging es darum, den ihm gebührenden Platz in der musikalischen Welt zu finden. Keiner der Partner hätte in den politisch und ökonomisch unsicheren Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg die Verantwortung allein übernehmen wollen.
Keiner wäre das Wagnis eingegangen, quasi aus dem Nichts etwas so Unerhörtes wie ein Festival für Neue Musik ins Leben zu rufen. Es sollte sich als die langlebigste und bedeutendste Institution für Neue Musik entpuppen. Dazu trug nach dem Zweiten Weltkrieg ganz wesentlich eine erneuerte Kooperation bei. Seither sind der SWR und die Stadt Donaueschingen als Veranstalter mit im Boot und sichern durch ihre künstlerische und organisatorische Kompetenz die Strahlkraft des Festivals.

So konnten wichtige Orchesterwerke nicht nur der klassischen Moderne, sondern auch von jüngeren Komponisten bekannt gemacht werden: Von Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, Luigi Nono und Iannis Xenakis waren in den fünfziger Jahren skandalumwitterte Uraufführungen instrumentaler Werke zu hören. Danach setzten Krzysztof Penderecki und György Ligeti, später auch Wolfgang Rihm in Orchester-Uraufführungen neue Akzente.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.swr.de/donaueschingen

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